BewusstseinsfibelEin Praxisbuch von Grit S. Böttcher
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Die kleine Atemfibel

Du wirstgeatmet.

Der Atem läuft längst, bevor du an ihn denkst. Und trotzdem kannst du ihn für einen Moment verändern. Dieses Workbook schaut genau in diesen Zwischenraum.

Wie dir bewusste Atmung im Alltag helfen kann – mit sanften Übungen, klaren Grenzen und nachvollziehbaren Quellen.

Ein heller Raum am geöffneten Fenster. Der Vorhang bewegt sich im Wind; auf einem kleinen Tisch liegt ein geschlossenes Notizbuch.
Ein Atemzug
nach dem anderen.
Ohne Leistung. Ohne Rekord.
Eine Fensterszene · illustrativ mit KI gestaltet
40 Seiten zum Verstehen und ErprobenSanfte Übungen für mehrere AlltagssituationenRisiken und Grenzen deutlich benannt

Auch in der Reihe

Zwei Wege,
genauer hinzusehen.

Worum es geht

Du musst ihn
nicht anschalten.

Im Schlaf, beim Lesen, mitten in einem Satz: Der Atem passt sich an, ohne dass du einen Beschluss fassen musst. Das ist keine fremde Macht über dir. Es ist die laufende Arbeit deines Nervensystems, deiner Atemmuskeln und ihrer Rückmeldungen.

Dann richtest du die Aufmerksamkeit darauf. Du lässt die Ausatmung etwas länger werden oder folgst für ein paar Runden einem ruhigen Takt. Plötzlich ist ein automatischer Vorgang auch eine bewusste Handlung.

Die Kleine Atemfibel erklärt beides. Sie zeigt, was wir über langsame Atmung wissen, was beim schnellen Atmen im Körper geschieht und warum ein starkes Erlebnis noch kein Wirksamkeitsnachweis ist.

Der Weg durchs Buch

Vom Automatismus
zum eigenen Maß.

Fünf Teile führen von der Atemphysiologie zu einem schnellen Guide für gewöhnliche Situationen.

Eine Minute ausprobieren

Der Atem braucht keinen Startknopf. Das Buch erklärt, wie Hirnstamm, Nerven, Muskeln und chemische Rückmeldungen zusammenarbeiten – und wo deine bewusste Entscheidung dazukommt.

Automatismus und Einfluss unterscheiden.

Eine sanfte Atemprobe

Erst bemerken.
Dann vielleicht ändern.

Diese kurze Probe ist für einen ruhigen Moment gedacht. Du brauchst weder eine besonders tiefe Einatmung noch eine Stoppuhr.

Wenn Zählen unangenehm ist, lässt du es weg und beobachtest nur.

KLEINE ATEMFIBEL1–2 MINUTEN

Der Atem, der schon da ist

  1. Spüre drei Atemzüge lang, wo sich etwas bewegt: Nase, Brustkorb oder Bauch.
  2. Verändere noch nichts. Der Atem darf flach, unregelmäßig oder leise sein.
  3. Wenn es angenehm ist, atme vier Runden sanft ein und etwas länger aus. Presse keine Luft hinaus.
  4. Lass anschließend den Takt los. Was hat sich verändert – oder auch nicht?

Wird dir schwindelig oder unwohl, beendest du die Probe und atmest normal. Das ist eine vollständige Antwort des Körpers.

Eine Beobachtung. Kein Test.

Bewusstsein und intensive Atemarbeit

Ein starkes Erleben
ist erst einmal ein Erleben.

Stanislav und Christina Grof entwickelten das holotrope Atmen als längere, begleitete Gruppenpraxis. Es verbindet schnelleres, tieferes Atmen mit Musik und einem betreuten Rahmen.

Neuere Studien zeigen, dass Hochventilations-Atmung veränderte Bewusstseinszustände hervorrufen kann. Dabei fällt Kohlendioxid ab und die Hirndurchblutung verändert sich. Ob daraus ein verlässlicher therapeutischer Nutzen entsteht, ist noch nicht geklärt.

Darum beschreibt das Workbook diese Methode, ohne eine Anleitung für zu Hause daraus zu machen.

Von Grit S. Böttcher

Der Atem ist nah.
Die Frage reicht weit.

Die Kleine Atemfibel gehört zur Reihe der Bewusstseinsfibel. Sie verbindet eine alltägliche Körpererfahrung mit den Fragen nach Aufmerksamkeit, Entscheidung und dem, was ohne bewussten Auftrag geschieht.

Grit S. Böttcher

Autorin der Bewusstseinsfibel

Noch ein paar Fragen

Gut zu wissen.

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Eine Fibel für den Atem,
der sowieso schon da ist.

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